PRessespiegel
- 05. Februar 2010
Protest im Rat der Religionen - 05. Februar 2010
Hahn wirbt in Integrationsdebatte um Geduld - 05. Februar 2010
Seit April 2009 existiert in frankfurt der Rat der Religionen, - 20. Oktober 2009
Stellungnahme zur aktuellen Frankfurter Integrationsdebatte - 27. Mai 2009
Stellungnahme zum Streit um den Hessischen Kulturpreis 2009 - 06. April 2009
Stellungnahme Vorsitzender bei der Pressekonferenz am 6.4.09
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06. April 2009
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01. April 2009
Grußwort von Dr. Nargess Eskandari-Grünberg zur Gründungssitzung
des Rats der Religionen Frankfurt am 01. April 2009 im Dezernat XI
Kalender
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Aktuelles |
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Rat der Religionen Frankfurt Gemeinsame Erklärung Religionsfreiheit ein Menschenrecht! Begrüßung des Vorsitzenden des Rates der Religionen Frankfurt 3. Februar 2010, 20 Uhr, Haus am Dom Guten Abend und herzlich willkommen zum heutigen Abend. Unser Thema heißt: Der Rat der Religionen Frankfurt hat sich am 1.4.2009 gegründet und besteht zurzeit aus 23 Mitgliedern aus 9 Religionsgemeinschaften. Der Rat fühlt sich naturgemäß der im Grundgesetz verankerten Religionsfreiheit besonders verpflichtet – dies beinhaltet u.a. bekanntermaßen das Recht, die jeweils eigene Religion frei auszuüben, wie auch das Recht, keine Religion zu haben. In bisherigen Stellungnahmen hat der Rat deutlich gemacht, dass er jede Form von Diskriminierung, Fanatismus und Gewalt ablehnt, insbesondere gegen eine Religion, aber auch im Namen einer Religion. Er (der Rat) ist sich bewusst und in Sorge darüber, dass in zahlreichen Ländern das Recht auf freie Ausübung der Religion eingeschränkt oder gar nicht vorhanden ist, mancherorts so weit, dass Menschen um ihr Leben fürchten müssen. Die Diskriminierung und gewaltsamen Ausschreitungen gegenüber Christen in Ägypten oder im Irak, gegenüber den Bahai und anderen religiösen Minderheiten im Iran, oder gegenüber Muslimen und Christen in China sind nur einige wenige, aktuelle Beispiele in einer langen Liste von Gewalt im Namen von Religion gegen andere Religionen oder gegen Religion und Religionen im Allgemeinen. Dort wo es im Rahmen seiner Möglichkeiten liegt, wird sich der Rat der Religionen Frankfurt für Religionsfreiheit, gegenseitigen Respekt und Akzeptanz einsetzen. Gemeinsam wollen wir daher heute Abend auch überlegen, was wir hier vor Ort gegen Vorurteile und Diskriminierung tun können. Für entsprechende konstruktive Anregungen und Diskussionsbeiträge ist der Rat der Religionen immer offen. Gleichzeitig möchte der Rat hier und heute alle Verantwortlichen dazu aufrufen, die politischen Einfluss insbesondere auf internationaler Ebene haben, diesen Einfluss im Blick auf dieses wichtige Menschenrecht geltend zu machen und damit seiner weltweiten Durchsetzung zu verhelfen! In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen spannenden und lehrreichen Abend, der einem wesentlichen Anliegen des Rates dienen möge: dem Einsatz für ein friedliches und gerechtes Miteinander in dieser Stadt und darüber hinaus. Vielen Dank. |
